„Ich fühle mich gestärkt“
Begeisterte Resonanz zum Abschluss der ersten Phase des bundesweit ersten Mentoring-Programms für Studentinnen mit Behinderung.
Mit einem Abschlusstreffen am 11./12. Dezember 2009 in Bonn endete für 20 Studentinnen (Mentees) und 20 Mentor/innen die einjährige Zusam-menarbeit im bundesweit ersten Mentoring-Programm für Studentinnen mit Behinderung. Bei der gemeinsamen Rückschau äußerten sie sich durchweg begeistert. „Mentoring ermöglicht einen intensiven Austausch und schafft so einen Erfahrungshorizont, den es sonst nicht gibt“, lobte eine Mentorin. Wie viele andere Teilnehmenden will sie diesen Austausch im Tandem mit ihrer Mentee auf privater Basis fortsetzen.
„Mein Mentor hat mir geholfen, mir meine Stärken bewusst zu machen. Ich nehme mit, dass mir meine Stärken Orientierung für meinen beruflichen Werdegang geben“, fasste eine Mentee stellvertretend für viele ihre Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zusammen. Einig waren sich alle, dass Wege gefunden werden müssten, um das Programm weiter auszubauen und zu übertragen. „Es darf kein Einzelfall bleiben, dazu ist es einfach zu gut“, erklärte eine Mentorin.
„Ich freue mich, dass viele Kompetenzen in dem vergangenen Jahr deutlich gemacht und gefördert wurden und nehme das Votum mit, dass dieses Programm in der Bildungslandschaft einen festen Platz finden soll“, bilanzierte die Vorsitzende des Hildegardis-Vereins, Professorin Dr. Gisela Muschiol. Mit der Überreichung der Zertifikate und Dankurkunden im Rahmen des Abschlussfestes entließ sie die Mentor/innen und Mentees offiziell aus ihrer Rolle.
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